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Superduda: 70 % Steuer auf Abfindungen bei Manager

 

Andrzej Duda folgt seinen Wahlversprechungen und unterschreibt den ersten Gesetzänderungsvorschlag der neuen Regierung und des neuen Parlaments.

70% Steuersatz auf alle Abfindungen der Manager in den staatlich beteiligten Unternehmen.

" Das Ziel sei, die Verhinderung der pathologischen Praktiken bei der Festlegung und Auszahlung von hohen Abfindungen. Dadurch möchte der Gesetzgeber eine Basis für gesunde, faire und verhältnismäßige Abfindungshöhe schaffen", so die Begründung der Gesetzänderung.

Von diesem Duda konnte auch Angela Merkel und der deutsche Bundestag lernen.

Bis jetzt herrscht hierzulande bei der Festlegung der Abfindungen eine reine Selbstbedingungsmentalität dazu noch zu niedrigeren Steuersätzen.

Bei Auszahlung einer hohen Abfindung wird die Gesamtsumme bei den Jahreseinkommensteuer berücksichtigt und danach die Steuern abgeführt. Bei hohen Abfindungen gelten die Steuerspitzensätze von 45 %. Die Spitzenverdiener haben jedoch die Möglichkeit der Inanspruchnahme von außergewöhnlichen Abschreibungen und Freibeträgen. Im Endeffekt, die reichsten Steuerpflichtigen haben in letztem Jahr nur 34,3 % Steuern bezahlt, so die Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung.

trybuna, 01.12.2015                                                                                                                                                                                                                                                                                                Autor: AS


Andrzej Duda: Bis jetzt nur hieße Luft.

Die Wahl des neuen polnischen Präsidenten wurde mit Freude und Erleichterung bei vielen polnischen Bürger aufgenommen.

Denn der Wahnsinn namens Komorowski, ein verstörter und hasserfüllter Greis mit gewöhnungsbedürftigem Humor, ist eine Geschichte. Fast jeder seiner öffentlichen Auftritts der letzten Zeit führe zum Eklat.

Duda konnte sicherlich als Redner und Staatsmann überzeugen. Durch sein staatsmännisches Format und ruhigen aber entscheidenden politischen Still überzeugt er die Bürger in Polen im Inland und Ausland.

Nur das ist zu wenig.

Duda hatte klare und große, revolutionäre Ziele für die Wirtschaft und Politik angekündigt.

Bis jetzt ist nichts passiert.

Bis jetzt ist er durch keine bedeutsame politische Entscheidung aufgefallen.

Keine der wichtigen Ziele wurde angepackt. Bis jetzt scheint er nur in Sachen des Kampfes gegen die politische Konkurrenz aktiv zu sein. Duda habe die verurteilten in der Korruptionsaffäre Personen aus eigenem politischer Fraktion begnadigt und die Skeptiker der offiziellen Flugzeugabsturztheorie gelobt. Das waren bis jetzt einzige seine Aktivitäten.

Vor Duda stehen sehr große Herausforderungen und die sollen nicht durch Schaumschlagen“ untergehen.

Er sollte Polen an den Verhandlungstisch in Sachen Ukraine zurückholen.

Er sollte die Stärkung der polnischen Minderheiten in polnischen Kresy hervorbringen.

Er sollte die polnische Wirtschaft stärken, indem er den Einfluss der ausländischen Lobbyisten und ausländische Wirtschaftsinteresse begrenzt.

Die Liste mit den anspruchsvollsten Zielen seit 1989 ist lang. Die unnötigen Entscheidungen und Aktivitäten, die ihn nur im Kritikfeuer stellen und ihn als unseriösen Politiker darstellen könnten, dürfen nicht auf die Prioritätsliste stehen.

trybuna.de 19.11.2015                                                                                                                                                                                                                                        Autor: PG


Duda überrascht mit Äußerungen zum Flugzeugunglück von Smolensk

Polens Präsident A. Duda äußerte sich gestern zu den Flugzeugunglück von Smolensk und lobte die unabhängigen Gremien der Wissenschaftler und Politiker, die die offizielle Untersuchungen angezweifelt und in Frage gestellt haben.

Duda, der wg. der politischen Nähe zu Kaczynski unter besonderer Beobachtung der Kritiker steht, jemand der viele anspruchsvolle Ziele für Polen angeregt hatte, lässt sich auf die Äußerungen herunter, die ihn in die von den Kritikern gestellten Mustern zurückwerfen und die Realisierung der wichtigen Themen erschweren.

Mit diesen Äußerungen befriedige er sicherlich seinen Superguru und erweckt weitere Verschwörungstheorien, geht aber die Gefahr ein, nicht ernst genommen zu werden und somit gefährdet er wichtige und dringliche Ziele.

Vor allem weicht er wichtigen Themen aus und versucht die Priorität der Politik, auf das Thema der sog. Klärung des Flugzeugunglückes zu verschieben.

Mit seinem Wahlsieg sind viele Hoffnungen und Chancen erweckt worden. Viele, nicht nur im Inland, begrüßten seinen Wahlsieg. Wichtige wirtschaftlichen und politischen Themen sind angesprochen worden. Wie kann sich Polen wirtschaftlich weniger von ausländischen Unternehmen abhängig sein? Wie kann das Land seine Wirtschaft selbstbewusst und selbstständig verwalten? Wie kann Polen in wirtschaftlichen Sektor expandieren, nach Westen wie auch nach Osten?

Dann die politischen Fragen, vor allem soll Polen weiterhin die Ukraine unterstützen unter Berücksichtigung der krimineller Entwicklung in Zusammenhang mit Aufbau der bandera- Banden?

Diese Fragen sollen gelöst werden. Das Infragestellen der Untersuchungen von Flugzeugunglücks von Smolensk sollte nicht von ernsten Politikern auf die Agenda stehen.

trybuna.de 15.11.2015                                                                            Autor:PG