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Die Theorien der Macierewicz- Kommission können mit zwei Formeln der Mechanik widerlegt werden

Die "Macierewicz- Kommission" mit den selbst ernannten Flugzeug- crash- Experten arbeiten seit Tagen an ihren Verschwörungstheorien und warnen schon mit Veröffentlichung der Ergebnisse. Eine seröse und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit deren Theorien oder sog. Beweisen wird wohl nicht möglich sein und als ein physikalisches Gesetz ähnlich der Gravitations-, oder Relativitätstheorie, betrachtet.

 

Zur Hilfe der Kommission kam auch der Filmmacher Antoni Krause mit seinem neustem Geniestreifen "Smolensk", indem die Explosions-, und Attentatstheorien mit großer Ladung Emotionen und patriotischen Geist beladen werden und den Zuschauer buchstäblich überfordern und beleidigen.

 

Der Film entwickelt sich somit zu den größtem "Fake" in der Geschichte der polnischen Kinematografie, genauso wie "Macierewicz- Kommission" zu dem größten "Fake" in der polnischen Wissenschaft zu werden scheint.

 

Einer der Hauptfiguren der Macierewicz- Kommission ist Herr Binienda. Er habe mit dem LS DYNA- Programm nachweisen wollen, dass bei einem Zusammenbruch des Flugzuges mit dem Baum zu keinem Abriss des Flügels kommen darf. (mehr)

 

In seiner Simulation hat Herr Binienda jedoch einem wichtigen Aspekt aus der acht gelassen und zwar die Wirkung der Auftriebskräfte auf den Flügel, die durch Beschädigung durch dem Zusammenstoß mit dem Baum, zu Erhöhung der Spannungen an der beschädigten Struktur führen und einen kompletten Bruch zur Folge haben könnten.

 

Die Theorie von Herrn Binienda, eine Schlüssetheorie der Macierewicz- Kommission, kann somit mit paar Formeln aus der Mechanik widerlegt und zumindest stark in frage gestellt werden (Ausführung).

 

trybuna 24.03.2016                                                                                                                                                                                                                                                        Autor: SA


Die Verschwörungstheorien leben wieder auf

Nach dem Wahlsieg der Partei PiS kommen die einige alten und konservativen Funktionäre die an die Macht.

Mit ihnen werden die alten Verschwörungstheorien zum Flugzeugabsturz von Smolensk wieder neu auferleben.

Der Vorgeschmack auf den zukünftiger Umgang mit der Flugzeugkatastrophe hat der polnische Präsident bereits gegeben, indem er die Kritiker und Skeptiker der offiziellen Absturztheorie gelobt hatte.

Damit meinte der Präsident sicherlich die sog. Wirtschaftsspezialisten um Herr Binienda, die mit angeblich wissenschaftlichen Argumenten nachgewiesen haben, dass die Ursache für den Flugzeugabsturz in der Einwirkung der Dritten, sprich: einer Detonation, liegt.

Herr Bilenda will mit einem Simulationsprogramm nachgewiesen haben, dass die Beschädigungen des Flügels durch einen Zusammenstoß mit einem Baum nicht zum Bruch des Flügels führen darf. Ein Zusammenstoß mit einem Baum könne zwar Flügelbeschädigungen und Risse verursachen, nicht jedoch einen Flügelbruch, so die Untersuchungsergebnisse von Herrn Binienda.

Der Simulationsprogramm auf den Herr Bienda seine Untersuchungen stützt heißt LS DYNA und wird für dynamische Lastensimulation in der Luftfahrtbranche häufig angewendet.

Die von Herrn Binienda inszenierte Shows, meistens mit Vorwort seiner hysterisch veranlagten Ehefrau (hat beruflich mit Flugzeugbau nichts zu tun), mag die Leute überzeugen, die auf bunte Bilder und pseudo-wissenschaftliche Theorien stehen, nicht aber die Spezialisten aus der Luftfahrtbranche.

Denn nach genauem Hinsehen auf die Untersuchungen von Herrn Binienda fällt auf, dass ihm einige Fehler bei seiner Studie unterlaufen sind.

Vor allem wurden bei der Simulation die Auftriebskräfte auf den Flügel nach dem Zusammenstoß mit dem Baum nicht berücksichtigt.

Durch Beschädigung des Flügels kommt es zur Verringerung des Widerstandsmomentes durch Minderung der tragenden Flügelfläche. Damit erhöht sich die Spannungen in dem Flügel, die beim Überschreitung der zulässigen Spannungen des Aluminiums zum Bruch des Flügels führen können.

Ob diese Effekt der Absenkung des Widerstandsbeiwertes in der vorbeschädigten Flügelstruktur die Ursache für den Absturz gewesen ist, müsse sicherlich untersucht werden, da aber Herr Binienda in seiner Studie auf diese Möglichkeit nicht eingeht, zeigt, dass er sich mehr von Emotionen als Fakten verleiten lässt und stellt somit seine Studie und auch seine Person, übrigens: auch die Wissenschaftler von Boeing, nicht gerade in einem guten Licht.

trybuna.de 18.11.2015                                                                                                                                Autor:AS